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Prüforganisationen fordern jährliche Hauptuntersuchung (HU)

Die Fahrzeuge auf deutschen Straßen haben eine zunehmenden Lebensdauer und werden immer älter. Damit steigen unter Umständen aber auch die sicherheitsrelevanten Mängel. Aus diesem Grunde fordern deutsche Prüforganisationen eine jährliche Hauptuntersuchung (HU) für ältere Fahrzeuge. Bei der jüngsten Novellierung der HU konnten sie sich mit diesem Ansinnen jedoch nicht durchsetzen.

Für die Auffassung von TÜV, Dekra, GTÜ und KÜS sprechen Studienergebnisse: Während 75 Prozent der Fahrzeuge bis drei Jahre die HU ohne Einschränkungen bestehen, werden bei 75 Prozent der neun Jahre alten Wagen Mängel festgestellt. Nach umfassenden Untersuchungen der Dekra an Unfallfahrzeugen lag der Anteil technischer Mängel beispielsweise im Pkw-Bereich bei 26,4 Prozent. Bei rund einem Viertel dieser Personenwagen waren die festgestellten Mängel für das Unfallgeschehen mit verantwortlich.

Welche Regelungen es in den europäischen Nachbarländern gibt und welche Positionen die Prüforganisationen und Behörden im Detail beziehen, kann in der aktuellen Ausgabe von "Autohaus" nachgelesen werden.

Der Beitrag Prüforganisationen fordern jährliche Hauptuntersuchung (HU) wurde am Montag, den 19. Juni 2006

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