Ohne Kupplung kein Fortkommen
Die Kupplung bildet das Bindeglied zwischen Getriebe und Motor. Sie kann mechanisch, elektrisch oder hydraulisch betätigt werden. Anfahren und Schalten ist ohne Kupplung nahezu unmöglich. Sie gleicht beim Auto unterschiedliche Drehzahlen von Motor und Getriebe aus.
In den meisten PKWs sind Einscheibentrockenkupplungen verbaut. Das sind Kupplungen, die über Reibung den Kraftschluss zwischen Motor und Getriebe trennen. Das Getriebe übersetzt die Motorleistung. Vorstellen kann man es sich wie die Gangschaltung beim Fahrrad. Gäbe es keine Kupplungen, müsste man die Gänge unter Last schalten, also während es die Kraft des Motors überträgt. Das würde dazu führen, dass das Getriebe sehr schnell verschleißt, da die Zahnräder dieser Belastung nicht lange stand halten können
Kupplungsschonendes Autofahren kann den Verschleiß reduzieren und trägt damit zur längeren Lebensdauer bei. Dazu gehört sie nicht lange schleifen zu lassen und nach dem Anfahren schnell wieder vom Pedal runterzugehen. Zudem sollte Gasgeben beim Schalten vermieden werden.
Ab 100.000km kann mit Kupplungsverschleiß gerechnet werden. Erkennen kann man ihn z.B. daran, dass man trotz "gefühlvollem" Anfahrens nur mit Ruckeln vom Fleck kommt. Spürt man beim Einkuppeln ein leichtes Durchdrehen, deutet dies ebenfalls auf einen fortgeschrittenen Verschleiß hin. Ein eindeutiges Zeichen ist es, wenn es möglich ist, mit einem hohen Gang kupplungsfrei anzufahren. Dann sollte man sich dringend um ein Ersatzteil bemühen, da sonst das Getriebe Schaden nimmt. Die Reparatur kann in jeder Werkstatt erfolgen. Besitzt man Sachkenntnisse und traut sich zu, die Reperatur selbst vorzunehmen, kann man das Ersatzteil auch online bestellen.
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